Wurzelspitzenresektion

Die chirurgische Intervention mit Eröffnung des Kieferknochens und dem Abtrag der Wurzelspitze stellt die Letztmöglichkeit dar, einen Zahn zu retten, der einen Abszess aufweist.

Der Grund liegt entweder in einer für Bakterien durchlässigen Stelle (undichte Füllung) oder das Kanalsystem ist nicht zur Gänze aufbereitet worden.

Dabei wird ein kleiner chirurgischer Zugang zur Wurzelspitze geschaffen (in Lokalanästhesie), um dann diese zu kürzen. Hier endet die Kassenleistung. Das infizierte Wurzelkanalgewebe bleibt zumeist bestehen.

Jedoch ist es chirurgisch denkbar einfach, dieses Kanalsystem zu reinigen und mit einer Zementfüllung in der operativen Situation zu versorgen. Sollte dies nichts fruchten, ist Ihr Zahn wirklich verloren und muss extrahiert werden.

Die Zementfüllung wird retrograd, also von innen her, in das Kanalsystem eingebracht, das ist technisch sehr aufwändig und erfordert gute Sicht. Daher führe ich diese Behandlung immer mit dem Operationsmikroskop nach genauer Röntgenuntersuchung mittels 3D-Röntgen durch.

Zusätzliche Info: http://oegendo.at/home/patienten/patinfo_endo_pertl.pdf

Patientenmeinung_weiß